Wenn ich darüber nachdenke und vergleiche mit jenen Tagen und Geschehen, als Christus in Jesus auf diese Erde kam, da waren es die Hirten, die Ärmsten der Armen, die ihn aufnahmen und gefühlsmässig erkannten. In ihrer Unwissenheit und Unschuld fehlte ihnen sicherlich das Wissen, das die Pharisäer über die Ankunft des Messias hatten, aber gerade diese wollten nichts wissen. Und wenn ich nun meinen Gesprächspartnern erzähle, dass "alle, aber auch wirklich alle Zeichen bestätigen", dass die Wiederkunft Christi, der Tröster, der Geist der Wahrheit, ja der Heilige Geist in diesen unseren nahestehenden Jahrhunderten (19. und 20.) gekommen ist, d.h. sich seiner Menschheit, seinen Kindern im Geiste und im materiellen Wort gezeigt und offenbart hat, dann gibt es nur ein ungläubiges Lächeln, armer Irrer, ein Phantast, ein Schwärmer solche kennen wir zur genüge Ja, so ist das immer wieder: Wann hat wohl die Menschheit eine angekündigte Offenbarung, wenn sie schon da war, anerkannt? Ich will mal mit Feststellungen und Fragen versuchen, dieser Verhaltensweise auf den Grund zu gehen:
- Es gab und gibt viele selbsternannte Propheten, aber man erkennt sie an ihren Worten und Werken, das ist verständlich, nur:
- Prüfen wir ob sich nicht dazwischen mal ein Beauftragter Gottes befindet, der uns wirklich etwas Göttliches sagen und bringen soll?
- Fragen wir uns erst einmal grundsätzlich: Glauben wir an die Heilige Schrift, an das Neue Testament ? Schon die Frage würde jeden Christen entrüsten.
- Denn wenn wir daran nicht oder nicht mehr glauben, dann spreche ich ja zu Un-Christen, und das ist nicht meine Absicht: Solche gibt es noch sehr viele auf diesem Planeten, vor allem im Osten.
- Also, wir sagen, dass wir an die Schrift glauben. Folglich auch an die Aussagen Christi an seine Jünger, als sie ihn befragten, was er damit meine, dass er "wiederkommen" werde, dass er sie nicht als Waisen zurücklassen würde, dass er kommen würde, wenn die Welt auf der Höhe der Verderbnis lebe, wenn es sich der "böse Knecht nicht versieht" und anderes mehr. (s. auch Joh. Ev. Kap. 14)
- In der Apokalypsis beschreibt der Johannes dann auch die sieben Siegel, die Inhalte unserer menschlichen (auch geistigen) Entwicklung in symbolischer Form, die bis heute kaum Jemand verstanden hat, auch der Prophet selbst nicht, was er schrieb. Es war ja an jene adressiert, die zu der angegebenen Zeit und Siegel, leben würden: beim 6. Siegel: also wir! Verstehen wir es? Versuchen wir es zu verstehen? Nein, nur Vereinzelte, die sich intensiv mit diesen Botschaften befassen.
- Also was ist geschehen: Im Jahre 1861 in Mexiko, hatte ein "Auserwählter Gottes" wie der Herr ihn später beschrieb erste Visionen, dann eine "innere Stimme" (so wie früher auch die bekannten Propheten), die sich als die des Elias’ zu erkennen gab. Er bekam erste Belehrungen, worum es gehe, was er zu tun habe und so formte sich eine kleine Gruppe von Gläubigen, die sich trafen, das geistige Wort hörten, es aufschrieben und versuchten danach zu leben. Der Inhalt wies sich aus, als eine Vorbereitungszeit für die "dritte" Grosse Offenbarung Gottes, nach dem Alten und dem Neuen Testament. So ebnete Elias, schon in der "Zweiten Zeit", bekannt als Johannes der Täufer, dem Herrn die Wege.
- Und diese Dritte Zeit begann erkennbar im Jahre 1866 und dauerte nach eigenen Angaben unter Elias bis 1884. Ab 1884 bis Ende 1950 predigte der Herr selbst, in seiner Wesenheit als Christus, als Vater und Gott. Und um diese Belehrungen geht es; sie entstanden in diesen 66 Jahren nach eigenen Worten der sogenannten Wortträger, die in Ekstase der Versammlung vorgetragen wurden; glücklicherweise wurde vieles später auch mitgeschrieben, als es die Kurzschrift schon gab.
- Ein kurzer Text besagt z.B.: "Wer spricht zu euch von Jesus Christus? Er selbst". Und solche Aussagen, Inhalte, Wahrheiten und Weisheiten empfingen die erstaunten und ergriffenen einfachen Menschen in den Vororten von Mexico-City in jenen Jahren.
- Die vorgetragenen Inhalte über Wortträger, die vom Herrn ausdrücklich bestimmt wurden, weisen sich unzweideutig selbst aus: In einem Hochspanisch, das diese einfachen Menschen in den Randgebieten der Riesenstadt Mexiko garnicht kannten oder im täglichen Umgang sprachen. Und dann der Kern, die "Essenz" wie der Herr es nennt, seiner Belehrungen, auf spanisch "Enseñanzas". Wenn Sie, liebe Leser, diese Enseñanzas in ihren Originaltexten lesen könnten, würden sie erstaunt sein und verstehen was ich meine.
- Aber das ist ja nur das Äußere oder, wie es der Herr nennt, die Wortumhüllung, darum geht es nicht. Die Unterweisungen flossen wie eine unversiegbare Quelle Sonntag für Sonntag, und an vielen Feiertagen dazwischen, während dieser 66 Jahre. Können Sie überschlagen, wieviele Predigten oder Vorträge das sein können, jede davon zwischen 1 und 3 Stunden Dauer? Und dann multiplizieren wir diese Zahl mit der Anzahl der sogenannten Recintos, d.h. soviel wie Versammlungsorte. Es sollen im Laufe der Zeit mehrere hundert im ganzen Lande gewesen sein.
- Als 1951 kam und wie vom Herrn wiederholt prophezeit, die Sprachrohre nichts mehr empfangen durften und auch nichts mehr hörten, teilten sich die Recintos: Die meisten wurden den Vorschriften untreu und gründeten nun eigene, menschliche "Templos", wo sie so taten, als ob der Göttliche Geist sich bei ihren Sprechern immer noch offenbare, was nicht stimmte. Ihre Vorträge waren seicht, materielle Erfindungen, Nachahmungen früherer Ansprachen, aber das neu hinzugekommene einfache Volk merkte das nicht, es hatte ja keine Vergleichsmöglichkeit.
- Nur einige wenige Gruppen blieben treu bis auf den heutigen Tag und warten auf ihre weiteren Aufgaben, die sie oder ihre folgenden Generationen in diesem Sechsten Siegel noch erhalten werden, denn das Gericht, der Tag des Herrn hat begonnen. Es ist nicht ein irdischer Tag, sondern ein ganzes Siegel, eine Zeit, eine Ära, vermutlich wieder 2000 Jahre lang, bis der Herr selbst das verbleibende siebte Siegel öffnet. (Lies in der Apokalypsis des Johannes).
- Was blieb für die Menschheit: Die treuen Mitglieder einiger Recintos, sammelten ihre Kopien nach 1950, wie vom Herrn beauftragt, und stellten 366 sogenannte "Enseñanzas" (wir nennen sie Unterweisungen) zusammen, die zunächst 12 Bände füllten. Und diese 12 Bände sind bis heute der Stammtext der Dritten Zeit, von Herrn Sein "Buch des Wahren Lebens" genannt. Diese Zeit nennt die Bibel auch das sechste Siegel, und "nur das Lamm Gottes durfte die ersten 6 Siegel öffnen". Und genau das geschah, nach den Erklärungen in den Texten, jetzt seit 1866, als der Beginn des 6. Siegels uns eine neue Ära brachte, die des "Heiligen Geistes".
- Und wer ist der Tröster, der Geist der Wahrheit: Der HERR selbst, jetzt nicht körperlich sichtbar, sondern "in der Wolke", d.h. als Geist. Und wer ist dieser Geist? Wer ist Alles in Allem? "Ich und der Vater sind eins": Unser Himmlischer Vater, Schöpfer und Gott, der ja selbst Geist ist, ein "Heiliger Geist".
- Was ist nun die Ernte dieser 66 Jahre Unterweisungen und Belehrungen? Ein Meer an Wissen, das Christus vor 2000 Jahren den des Lesens und Schreibens noch unkundigen meisten Menschen garnicht lehren konnte. Die damaligen Menschen versammelten sich ja im Tempel und dieser liess Jesus damals im Haupttempel von Jerusalem nur eine Ansprache halten, später mal in einer ländlichen Synagoge. Es gab ja noch kein Christentum, keine Gemeinden mit dieser Bezeichnung; und so hinterliess Er sein Wissen, begrenzt auf die damalige Aufnahmefähigkeit der einfachen Menschheit, an seine 12 Apostel, denen sich später Paulus, als einer der Fleissigsten und Erfolgreichsten, anschloss.
- In anderen Worten: Erst jetzt, in seiner Dritten Offenbarung, beweist uns der Herr, dass Er uns für geistig reif hält, den vollen Inhalt seiner Lehre und seines Gesetzes, aufzunehmen, zu begreifen und danach zu handeln - TUN WIR ES ?
- Wenn Sie keine 12 Bände lesen wollen oder können, dann vielleicht eine Auswahl aus diesen 12, ein Kompendium, das wir veröffentlichen dürfen, als Extrakt, als Analyse, als Zusammenfassung - wenn der Vater diktierte: "Ich will, dass ihr in Erfüllung meiner Prophetien mit diesem Worte, das ich euch gegeben habe, Bücherbände zusammenstellt, später Auszüge und Auslegungen davon herstellt und sie euren Mitmenschen zur Kenntnis bringt". (Im Dritten Testament, Kapitel 59, Vers 1).
- Er sagt auch immer wieder: "Dies ist das Dritte Testament, das Ich der Menscheit bringe". Und daraus haben wir den Auftrag abgeleitet, das erwähnte grosse Buch mit dem Kompendium, so zu bezeichnen: DAS DRITTE TESTAMENT. Und genau das ist es auch, jedes Wort wurde respektiert, nichts wurde von den späteren Druckern umgeschrieben oder ergänzt, wobei wir unterstellen müssen, dass die Schreiber, vom Herrn als "Seine Goldfedern" benannt, alles richtig verstanden und geschrieben haben, aber die Inhalte sprechen für sich.
- Mit diesem Vortrag habe ich zwar schon Vieles erklärt, aber der Inhalt der 12 Bände, Auszüge oder Zusammenfassungen daraus (es gibt mehrere in spanischer Sprache, die wir beginnen zu übersetzen), ist so umfangreich, aber auch so belehrend, erleuchtend, tröstend, liebevoll dass kein menschlicher Geist, der davon Kenntnis bekommt, darauf verzichten sollte. Verzichten oder "nicht glauben" bedeutet ja nicht, diese Offenbarung ungeschehen zu machen, das ist unmöglich; sondern nur, dass diese Belehrung und Erkenntnis dann eben später, als Teil unseres "ewigen Lebens" nachgeholt werden muss. Wie, wo und wann solches geschehen wird, das erklären uns die Texte wieder und wieder, aber eines kann ich zum Troste vorab schon bekannt geben: Der Vater lässt keinen "verlorenen Sohn" (das sind wir alle) allein, alle kommen wir zu ihm zurück, die Ungläubigen, Besserwisser oder Bequemen allerdings dann eben später, und ihr Weg ist dorniger, aber immer noch möglich. Eine ewige Hölle gibt es nicht wohl aber eine ewige Liebe des Vaters zu jedem einzelnen seiner Kinder, und die haben eine grosse Aufgabe, die der Vater uns, durch Seine Wortträger so deutlich bisher noch nicht erklärt hatte, wie hier:
- Der Herr: (12-366-043) "Ich lasse euch an Meiner statt zurück als Meister, und obwohl ihr euch vor Mir wie Schulkinder empfindet, werdet ihr vor den Menschen als Meister, als die älteren Geschwister auftreten, die später alles, was Ich euch gegeben habe, weitergeben können. Wenn diese dank ihrer Liebe, dank ihrer Hingabe an Mein Werk größer als ihr sein werden, lasst sie walten und lächelt, aber mit dem Lächeln der Liebe, der geistigen Befriedigung. Denn es wird in Wahrheit für euch eine neue Zeit anbrechen, in der ihr sie auf dem Weg einholen werdet, damit alle untereinander gleich sind. Denn von Anbeginn seid ihr alle aus Mir in Gleichheit hervorgegangen und ihr werdet ebenfalls in Gleichheit zu Mir kommen müssen. Ihr werdet alle groß sein um Mich zu verstehen. Alle werdet ihr Geister mit Macht, Weisheit und Liebe sein, um den Vater zu verspüren und zu verstehen und in Verbindung mit Ihm das Universum zu lenken, wie es Mein Wille ist. Denn ihr seid jetzt höhere Wesen vor den niederen Wesen. Wenn Ich euch diese Welt anvertraut habe, damit ihr sie euch untertan macht, werdet ihr später, wenn Ich euch schon in Mein Reich mitnehme, vor dem Vater wie Fürsten dastehen und über die ganze Schöpfung herrschen. Ihr werdet dann wahre Größe besitzen. Keiner wird sich dem anderen überlegen fühlen. Die Liebe wird vor allen euren Werken stehen, und ihr werdet immer das vollkommene geistige Glück empfinden und den Vater und euch gegenseitig lieben. Ihr werdet weder zum Vater noch zum Nächsten Trennung oder Entfernung empfinden. Die eine Welt wird neben der anderen stehen, so wie jetzt eine Wohnung neben der anderen ist."
- Mit diesem Text erklärt der Vater uns was Leben so eigentlich ist, unsere Aufgabe und vor allem unsere "Zukunft", wenn wir unser ewiges Leben so nennen dürfen.Wer also jetzt schon mehr wissen, sich "weiterbilden" möchte, mehr tun als nur vorgeschriebene Rituale seiner Kirche, seiner Religion zu befolgen, hat hier die Möglichkeit - ohne seine Religion oder den Glauben der Väter zu verraten, das braucht Niemand zu tun. Der Herr betrachtet uns als reif genug, jetzt auf die geistige Belehrung, den Kern seiner Botschaften zu achten, und auf bisherige "Hilfsmittel, Äußerlichkeiten und Zeremoniell zu verzichten.
- Geht es euch nicht auch so wie mir früher, wenn ich mich nach einem Kirchenbesuch fragte, "ist das wirklich alles, was der grosse Schöpfer, der Herrscher des Universums und des Himmels, von uns erwartet: singen, laut beten und Predigten anzuhören, die aus den Schriften vor 2000 bis 4000 Jahren editiert wurden?
- Heute weiss ich, dass meine Zweifel sehr berechtigt waren, wie wenn der Herr auch sagt: "Ich komme nicht, um Religion zu lehren, denn alle Religionen werden sich zusammenschliessen zu einer einzigen Menschheit, und dieser bringe Ich keine Religion, sondern nur Mein Gesetz, und das fasse Ich zusammen mit: Liebet euch alle, wie Ich euch geliebt habe und immer lieben werde."
Lies auch im "Dritten Testament": "Meine Prophezeiungen werden sich in dieser Zeit bis zur letzten erfüllen. Ich hinterlasse euch meine drei Testamente, die ein einziges bilden." (Kap. 38,22)
Wahrlich, Ich sage euch: "Mein Werk ist heiliger als alles, was ihr auf der Welt dafür gehalten habt! " (Kap. 63, 54)
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