EIN VORWORT UND EINE ERINNERUNG
Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei Gott, und GOTT war das WORT.
Von 1866 bis Ende 1950 hat dieses Wort in Mexiko besonders gesprochen. An Ostern 1950 wurden die im Nachstehenden angeführten Sätze gegeben, die allen Lesern dieser Kundgaben zu Herzen gehen mögen:
Noch verwundet der Zweifel manche Herzen. Noch fragen sie im tiefsten Grunde, ob ICH es bin oder nicht? Noch pflegen manche ob mancher Meiner Worte und Offenbarungen sich zu irren, doch Ich frage euch: Warum? Es ist doch jetzt die Dritte Zeit! Laßt den Zweifel dem Thomas, der in der Zweiten Zeit lebte, aber erinnert euch an die Lehre, die Ich ihm gab, und an alles, was Ich in jener Zweiten Zeit kundtat, um den Materialismus, um den Zweifel in jenen Menschen zu zerstören. Doch heute in der Dritten Zeit, in der sich in eurem Geist und Herzen die Belehrungen und Offenbarungen der vergangenen Zeit mit denen der heutigen vereinigen, warum zweifelt ihr noch? Warum beratet ihr euch in eurem tiefsten Denken darüber, ob ICH es sei oder nicht? Ob Wahrheit oder Verführung in diesem Werk sei, das ihr empfangt? Erinnert euch, daß es in jener Zweiten Zeit einen Augenblick gab, in dem Meine Jünger sich von ihrem Herrn enttäuscht fühlten. Sie erwarteten einen Messias voll materieller Kraft, um Israel aus der Versklavung durch Menschen zu befreien. Sie erwarteten einen Kriegshelden, einen Heerführer, einen Herrn über Völker und Länder. Als sie das Wort jenes einfachen und demütigen Lehrers hörten, der ihnen ein Reich verhieß, besser als alle Reiche der Erde, der ihnen den Sieg seiner Lehre und seines Gesetzes anzeigte, die gerechte Hilfe für die Weinenden, für die Armen im Geiste, für die Kranken, für die Gedemütigten, für die Sklaven, hofften sie den Augenblick nahe für ihre Befreiung und die Verherrlichung jenes Herrn. Sie erwarteten ihn auf einem Thron dieser Erde sitzend, in seiner Rechten den Gerichtsstab, die Völker der Erde zu richten und die großen Reiche dieser Welt zu unterwerfen. Aber als die Nacht der Gefangennahme des Meisters herangenaht war, bewegten sich die Herzen der Jünger vor soviel Unterwürfigkeit. Denn der Herr übte keinen Widerstand, Er vernichtete mit Seiner Macht nicht Seine Feinde, sondern wie ein geduldiges Lamm ließ Er sich abführen zur Richtstätte. Als sie den Spott, den Hohn des Volkes sahen, flohen sie in Verwirrung. Mit großer Liebe erinnerten sie sich ihres Meisters, sie fühlten im Herzen seinen Schmerz, aber sie waren geistig noch nicht erwacht. Weder ihr Gewissen noch ihre Augen öffneten sich dem Licht der Wahrheit. Und als sie Ihn dann erblickten auf Golgatha, Seinen Tod am Marterholz anschauten, Sein Blut wie bei irgend einem Sterblichen verrinnen und Sein Leben entfliehen sahen wie bei irgend einem Menschen, da bemächtigte sich der Zweifel ihrer Herzen. Wie vermochten sie da sich aufzuraffen, um das Werk ihres Meisters fortzusetzen? Wie vermochten sie da sich zu erheben, um Sein Beispiel der Erlösung weiterzuführen?
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